Heike Iserlohe

Vita:

Geboren 1962
in der Domstadt Fulda, lebt in Köln.

Ausbildung:

  • 1981
    • zweijähriges Volontariat im Restaurierungsatelier Jean Kramer, Schwerpunkt: sakrale Barockkunst und Vergolderhandwerk
  • 1989
    • Kunstgeschichte, Literaturwissenschaften und Philosophie, Johannes-Gutenberg Universität, Mainz
  • 1995
    • Prokuristin der WNS Design GmbH (Architektur und Design)
  • 1995
    • Studium und Zusammenarbeit mit Katharina Hochhaus (Skulptur), Marion Beier (Malerei), Köln
  • 1998 Meisterschule bei Prof. Alexander Danov (Malerei), Düsseldorf

Mitgliedschaften:

  • 2004
    • Mitglied der Association Internationale des Arts Plastiques (UNESCO)
  • 2000
    • Mitglied der Società Delle Belle Arti Circolo Degli Artisti Di Firenze (Florenz, Italien)

Ausstellungen:

  • 2015
    • Yang Hong Space Art Center, Peking
  • 2015
    • Ghetto, Kunstraub99, Köln
  • 2014
    • Nationalversammlung in Seoul, Süd Korea
  • 2014
    • AEAF, Paris
  • 2014
    • Salon Arts 19, Paris
  • 2014
    • Galerie Beauté du Martin Calme, Paris
  • 2014
    • Académie Européenne des Art-France, Paris
  • 2014
    • 5th Base Gallery, London
  • 2013
    • Salon Art Endingen, Allemagne
  • 2013
    • Galerie Beauté du Matin Calme, Paris
  • 2013
    • 43 Salon Arts 19, Mairie Du XIX, Paris
  • 2013
    • Académie Européenne des Art-France, Paris
  • 2013
    • Bauraum, Köln
  • 2012
    • 42 e Salon Arts 19, Mairie Du XIX e, Paris
  • 2012
    • Académie Européenne des Art-France, Paris (Medaille d‘argent)
  • 2012
    • Galerie Thullier, Paris
  • 2012
    • Libertè, egalité, fraternité, University of Ondurman, (Sudan)
  • 2011
    • Gabala II, International Art Exhibition, Azerbaijan
  • 2011
    • Seoul Art Gallery, Gruppenausstellung, Korea
  • 2011
    • Visionary Women, National Museum Nairobi
  • 2011
    • L‘ écriture dans le temps – Schriftspuren, Europäische Akademie Bad Neuenahr-Ahrweiler
  • 2011
    • Kunst aus Korea, Gruppenausstellung, Goethe Institut Frankfurt am Main
  • 2010
    • Gruppenausstellung, Women’s Museum and Art Centre, Batokunku (Gambia)
  • 2010
    • Strassen verbinden Kulturen, Industrie- und Kupfermuseum, Karlstadt
  • 2010
    • Strassen verbinden Kulturen, Landgericht Bonn
  • 2009
    • Kunst en Relgie, Kruispunt Denderleeuw, Kloster Denderleeuw (Belgien)
  • 2009
    • Strassen verbinden Kulturen, Bundespresseamt Bonn
  • 2008
    • Galerie Kunstraub99 (Köln)
  • 2008
    • Galerie Ute Mronz u.a. mit Bernhard Schulze und Edgar Hofschen (Köln)
  • 2007
    • Galerie Feuchtmüller (Karlsruhe)
  • 2006
    • Museum Vonderau, Gruppenausstellung (Fulda)
  • 2005
    • Historisches Rathaus Andernach
  • 2004
    • Galerie Ute Mronz (Köln)
  • 2002
    • Museo Dante Alighieri, Società Delle Belle Arti Circolo Degli Artisti Di Firenze (Florenz, Italien)
  • 2001
    • Kunstverein Fulda
  • 2000
    • Galerie Ute Mronz

Presse:

Die Künstlerin Heike Iserlohe stellt seit 2002 international aus. In Ausstellungen von Paris bis New York belegt sie in zyklischer Arbeitsweise ihr untrügliches Gespür für die Eigenheiten und Charaktere einer vorgefunden Motivik. Dabei bevorzugt die ausgebildete Malerin einen gestisch-expressiven Malstil und arbeitet mit einer ungewöhnlichen Bandbreite von Motiven. Stilistisch kann sie die Bildstrategie dem jeweiligen Thema anpassen, mal ruhig und verdichtet und mal gestisch und angedeutet. Sie arbeitet immer gegenständlich und lässt sich mal von tagespolitischen Ereignissen und mal von Reisen zu ihren persönlichen Sehnsuchtsorten inspirieren, von Paris bis Marokko, von Israel bis zu Osteuropa reichen dabei die Orte.
Handwerklich virtuos aber auch soziologisch sezierend ist die Malerin mal gefesselt vom Wahnsinn des Alltags und mal interessiert, eine Art Zeitreise zu unternehmen zu mystischen Orten oder zu antiken Themen. In sehr reduzierter Farbigkeit werden die gemalten Räume zu Terrains, an denen mal ein roter Protagonist exemplarisch für Kraft und Energie steht oder eine Analyse zwischen faktischer und erahnter Weltsicht beschrieben wird. Thematisch bevorzugt die Malerin Personen, Tiermotive oder Streifzüge in die komplexe Welt der Kommunikation.
Neben streng komponierten Bildmotiven mit einer jüdischen und osteuropäischen Themenwahl entstehen auch soziologisch gut beobachtete Zyklen zu Themen wie Selbstbild und Fremdbild. So kreist die Bildwelt der Künstlerin mal um weibliche Identifikationen und mal um eine humorvolle Beschreibung der eigenen Rollenidentifikation.
Von nachdenklich bis heiter reicht dabei die gewählte „Tonart“, ernste Statements oder eher sinnliche Studien entstehen und lassen die extrem offene und neugierige Persönlichkeit der Künstlerin erahnen.
Heike Iserlohe versteht es, sich mit offenen Antennen und einem klaren Blick für das Besondere der jeweiligen Motivik auch selber faszinieren zu lassen und eroberte sich so stets neue Motive.
Technisch vielfältig und erzählerisch eher tiefgründig wechselt sie auch die Medien Acryl, Aquarell- oder Ölfarbe. Die malerische Sprache beherrscht die Andeutung ebenso wie die exakte Dokumentation, die minimalistische Farbpalette ebenso wie die kontrastreiche Üppigkeit.
Das eigentliche Motto der Malerin Heike Iserlohe könnte wie folgt lauten: Das eigentliche Mysterium der Welt ist das Sichtbare, nicht das Unsichtbare (Oscar Wilde)
Die überzeugte Kosmopolitin wechselt in ihrer Bildsprache zwischen Werkzyklen mit fragmentarischer Malweise und eher detailreichen Werkgruppen. So ist in den letzten 10 Jahren das unvorhersehbare Eigenleben der Bildwelt von Heike Iserlohe zu einem Markenzeichen geworden.

Text: Ute Kaldune

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Sa: 18-22 Uhr
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Sa: Ab 18 Uhr
So: Ruhetag

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